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Was ist los?

Was ist los? Mein November-Newsletter


Marie Claire Newsletter

­von Nicola Le Vourch

Chefredakteurin

Liebe Leserinnen und Leser,

 

Sie erhalten diesen Newsletter auf eigenen Wunsch, gemeinsam mit weiteren 17.316 Menschen. Für alle, die das erste Mal reinlesen: Hier erfahren Sie, was uns in der Redaktion bewegt – persönliche Gedanken, Anekdoten, Highlights.

HIGHLIGHT

Ab morgen, Samstag, den 8. November, ist unsere neue Marie Claire Ausgabe Winter 2025 im Handel und hier im Shop versandkostenfrei erhältlich.


LUMIÈRE, sprich LICHT, ist das Schwerpunktthema dieser Ausgabe und wir wollen Ihnen die dunklen Tage erhellen mit unseren Reportagen, Interviews sowie den hochwertig fotografierten Fashion- und Beauty-Seiten. Ein Liebes-Jahreshoroskop ist auch dabei. Vielleicht meinen es die Sterne 2026 gut mit Ihnen! Oder Sie suchen noch ein Reiseziel für Ihren nächsten Urlaub? Ich wohnte dieses Jahr von Januar bis Juli in Athen und in dieser Ausgabe finden Sie meine persönlichen Tipps für die griechische Hauptstadt und für die sehenswerten griechischen „Inseln des Lichts“.
RÜCKBLICK  


Letzten Monat fand in München die Messe herCAREER statt. Anlässlich des „Pinken Oktobers“, des Monats, in dem Aktionen weltweit stattfinden, die auf die Dringlichkeit der Brustkrebsfrüherkennung hinweisen, hatten wir uns entschieden, mit Marie Claire auf der Frauen-Karriere-Messe herCAREER dieses wichtige Thema aufzugreifen. Wir hielten einen Panel-Talk unter dem Motto „Zwischen Business und Selbstfürsorge: Warum wir über Brustkrebs-Früherkennung reden müssen“ mit den Talk-Teilnehmerinnen Steff Rödl vom Verein BUUSENKOLLEKTIV sowie der Oberärztin PD Dr. med. Evelyn Klein, Leiterin Senologie an der Münchner Uniklinik TUM Rechts der Isar, und der Atem- und Stressmanagement-Trainerin Julia Gottinger. Mir war daran gelegen, gerade junge Frauen, die sich oft vollkommen auf den Job konzentrieren, darauf hinzuweisen, wie wichtig es ist, auf sich selbst zu achten, sich abzutasten und Vorsorgetermine wahrzunehmen. Denn längst sind es nicht mehr nur ältere, die an Brustkrebs erkranken, sondern zunehmend auch junge Frauen. Faktoren wie mangelnde Bewegung, schlechte Ernährung oder auch Stress tragen oftmals dazu bei. Dr. Evelyn Klein rief eindringlich dazu auf, Früherkennung ernst zu nehmen, da in einem frühen Stadium des Brustkrebses heute hohe Heilungschancen bestehen. Mir gefällt, dass die jährliche Messe herCAREER neben reinen Karrierethemen auch solche für Frauen relevanten gesellschaftlichen Themen aufgreift.


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WAS MICH BEWEGT

© Digital Content Writers India/unsplash.com

Die Nachricht, dass in Bayern der Sinn und Zweck von Schreibschrift in Zweifel gezogen wird und in einem Modellversuch ab diesem Schuljahr in 43 Grundschulen keine Schreibschrift mehr gelehrt wird, hat mich sehr beschäftigt. Und das nicht, weil ich die Mutter eines Grundschülers bin, nein, meine Kinder haben die Schule bereits hinter sich gelassen, sondern als Person, der Kultur wichtig ist. Schreiben und die damit einhergehende Schreibschrift sind für mich ein hohes Kulturgut. Wie sagt man so schön: „Vom Herz in die Hand und über das Schreiben zurück in den Kopf.“ Handschriftliche Verknüpfungen sind schließlich auch für die kognitive Entwicklung wichtig. Einige werden sagen, dass doch nicht die Handschrift, sondern nur die Schreibschrift auf dem Prüfstand steht. Druckbuchstaben dürfen weiter mit der Hand verfasst werden … 

Als Sandwiches, Hamburger und Döner auf den Markt kamen, haben wir angefangen, diese mit der Hand zu essen, aber dennoch nicht aufgehört, den Kindern beizubringen, wie man mit Messer und Gabel isst, und auch die damit zusammenhängenden Tischmanieren werden nicht einfach weggelassen. Auch Kinder, die kein Musikinstrument spielen, lernen in der Schule im Fach Musik, Noten zu lesen. Warum? Weil Tischkultur und Musik hohe Güter sind – anscheinend sogar höher bewertet als die Schreibkultur, und das im „Land der Dichter und Denker“. Vielleicht schaffen wir demnächst auch das Lesenlernen ab, da wir Vorlesefunktionen und Podcasts haben? Da wäre das eine oder andere Kind sicherlich schneller mit dem Text fertig. Doch die Entwickler des bayerischen Modellversuchs haben wahrscheinlich nachvollziehbare Gründe. Wie wäre es daher mit einem Kompromiss? Für mich ist die Schreibschrift eine emotionale Ausdrucksform, die zumindest im Fach Kunst gelehrt werden sollte, wie der Notenschlüssel im Fach Musik. Sie komplett fallen zu lassen, wäre meiner Ansicht nach ein kultureller Verlust. Vielleicht sollte man das Kultusministerium auch darauf hinweisen, dass insbesondere in der Luxusgüterbranche das Handwerk eine Renaissance erlebt und in diesem Metier mit Schreibschrift verfasste Dankes- und Weihnachtskarten wieder stark aufleben. Schreibschrift sollte für alle da sein und nicht zum Merkmal gut gebildeter Eliten werden. Ich persönlich hoffe, dass uns die Schreibschrift noch lange erhalten bleibt.
THEMEN AUS ALLER WELT
(Tipp: auf Google Translate „Deutsch“ rechts oben in der Ecke des Beitrags klicken)
 

Der Kampf gegen Krebs ist ein Anliegen vieler Marie Claire Ausgaben

Marie Claire Griechenland
10.000 Schritte pro Tag sind die ideale Anzahl, um sich vor Krebs zu schützen
LINK 
 
 
Marie Claire Brasilien
Ich erfuhr mit 29 Jahren, dass ich Brustkrebs habe
LINK
 

Marie Claire Frankreich
Zunahme von Brustkrebs bei jungen Frauen: Sollte das Screening früher beginnen?
 


DIESEN MONAT AM HÄUFIGSTEN AUFGERUFEN

Marie Claire Großbritannien:
C-French: Der eleganteste minimalistische Nageltrend dieser Saison

MITMACHEN

Business-Styling, Karriere-Talk und vorweihnachtliches Shoppingvergnügen.

Das Ingolstadt-Village lädt am Mittwoch, den 26. November zu einem inspirierenden Programm ein, mit einem Panel-Talk zu den Themen Positionierung und Sichtbarkeit, den ich moderieren darf. Talk-Gästinnen sind Selena Gabat von der Karriere-Plattform LinkedIn sowie die strategische Kommunikationsberaterin Christiane Wolff.
Das Programm umfasst einen Champagnerempfang, den moderierten Talk, Shopping-Time und ein Flying-Dinner im Eventbereich „The Appartment“. Start: Shuttle-Abfahrt in München um 15:00 Uhr am „The Charles“-Hotel, Rückfahrt um 19:30 und 20:30 Uhr. Marie Claire Leserinnen sind herzlich dazu eingeladen – das Platz-Kontingent ist limitiert, daher gilt „First come, first serve“.

Einfach kurz Ihren Namen für die Gästeliste senden.

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BÜRO BÜRO

Im Herbst fanden die Modewochen in Mailand und Paris statt, mit vielen Laufsteg-Shows zu den Fashiontrends im Frühjahr/Sommer 2026. Ich hatte das Vergnügen, einige zu besuchen, und so saß ich, zurück in München, vertieft vor dem Bildschirm mit vielen Fashion-Fotos, als mich eine Stimme aus den Gedanken riss: „Krass – da sitzen ja David Beckham und der Hummels.“ Unser IT-Techniker stand hinter mir und er hatte recht, der Modehersteller BOSS hatte einige Sportler in die erste Zuschauerreihe seiner Show gesetzt. „Darf ich was fragen …“, sagte er als Nächstes, „… die Veranstaltung ist doch in einer geschlossenen Halle, richtig?“ „Ja, stimmt“, sagte ich, denn die Show hatte in der historischen Fonderia Macchi stattgefunden, einer alten Mailänder Industriehalle. „Und warum tragen die da alle Sonnenbrillen?“, war die nächste Frage des jungen Mannes und er zeigte auf die Zuschauerreihen. Ich musste laut auflachen. Woran ich mich schon gewöhnt hatte, musste für Branchenfremde bizarr sein.
„Ich weiß es auch nicht – that’s Fashion Business“,
war meine mit einem Augenzwinkern versehene Antwort. 

 

Bis nächsten Monat, 

herzlichst 

DAS LETZTE WORT

hat heute Cornelia Funke (deutsche Jugendbuchautorin):
„Eine fließende Handschrift bringt die Gedanken zum Fliegen.“(F.A.S. 2014)
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